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 [One-shot] Anatomie

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Lenz

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BeitragThema: [One-shot] Anatomie   Di 29 Okt 2013, 09:43

Ich hoffe es ist so nach deinem Geschmack ^^"

Kili grinste selbstzufrieden und warf dem Elbenkrieger, der den Pfad bewachte, einen spöttischen Blick zu. Was nützte eine Wache, die allein nach ihresgleichen Ausschau hielt? Nun gut, in so einem Dorf wie Bruchtal erwartete scheinbar niemand, dass jemand anderes als ein Spitzohr hier seiner Wege ging, aber trotzdem - es grenzte schon fast an Lächerlichkeit, wie Fili und Kili dem Wächter im wahrsten Sinne des Wortes unter der Nase hindurch geschlichen waren.
Ein Ziepen an seinem Hinterkopf erinnerte Kili daran, sich vielleicht doch besser auf seine Umgebung zu konzentrieren als auf den dilettantischen Krieger hinter ihnen. Genervt zerrte er sich die Äste aus seinen Haaren. Dabei verloren sie jedoch ihre Blätter, welche irgendwo in dem verknoteten Gestrüpp auf Kilis Haupt zurückblieben. Er fluchte leise. Vor ihm erklang unterdrücktes Kichern: „Der Unrat auf deinem Kopf lässt selbst die Hecken vor Neid erblassen.“, feixte sein Bruder, der einige Fuß vor ihm durch das Unterholz kroch.
Kili schnitt eine Grimasse in Filis Richtung, der daraufhin wie zum Beweis eine dicke helle Ranke eines eigenartigen Gewächs, das Kili noch nie in seinem Leben gesehen hatte, zwischen den Ginstersträuchern hervorzog.
Bevor Kili etwas erwidern konnte, erklang plötzlich Hufgetrappel vom Weg her. Die beiden Zwerge duckten sich. Wie versteinert kauerten sie kaum ein paar Fingerbreit über dem Boden und lauschten. Staub kitzelte in Kilis Nase, als er einatmete und er musste sie sich hastig zuhalten, um nicht zu niesen. Fili musterte ihn amüsiert. Sein Blick blieb auf seinem Kopf hängen und er formte mit den Lippen die Worte: „Tarnung“. Grimmig trat Kili nach ihm, verfehlte ihn jedoch und sein Bruder presste sich die Hand auf den Mund, damit er nicht laut auflachte.
Durch das Flüstern der Blätter wehten Worte zu ihnen hinüber. Kili konnte sie nicht verstehen, es war die Sprache der Elben, aber er glaubte das Wort „Zwerg“ oder „Zwerge“ aufgeschnappt zu haben. Was allerdings gegeben der allgemeinen Umstände vieles bedeuten konnte....
„Bestimmt suchen sie nach uns.“, hauchte Fili ihm ins Ohr.
Kili zuckte vage die Schultern. „Vielleicht lästern sie auch nur über uns.“
„Ja, sicher...“, sein Bruder verdrehte die Augen.
„Elben sind so.“, behauptete Kili steif. Egal, was Fili behaupten mochte, er würde ihm gerade nicht zustimmen. „Sie reden den lieben langen Tag nur daher. Purer Unfug. Und wenn sie nicht grade albern kichern, singen sie und klimpern auf ihren Harfen herum.“
„Mein Bruder, der Völkerkundler. Was täte ich nur ohne dich?“, seufzte Fili und verdrehte die Augen.
Ein paar Sätze in Westron fielen hin und wieder im Gespräch der beiden Elbenkrieger. Gegeben der Umstände, in denen sich Fili und Kili gerade befanden und was sie von ihren Gefährten wussten, konnten sie sich annähernd einen Reim darauf machen, um was sich die Unterhaltung drehte. Anscheinend war der hohe Herr, dem Bruchtal gehörte, ein wenig besorgt darüber, dass eine Schar Zwerge ohne zu fragen hier auf Erkundungstour gegangen war. Tja, zu dumm für die Wache erst jetzt zu erfahren, dass sie die Augen aufhalten sollte. Da hätte sie ja schließlich auch nicht von alleine drauf kommen können. Zumindest nicht, wenn es sich bei der Wache um ein weltfremdes Spitzohr handelte.
Fili zog Kili am Ärmel. Sein Bruder bedeutete mit einem Nicken in Richtung einiger aus dem Pflanzenmeer brechender Felsen, sie sollten weitergehen. Hinter ihnen setzten die Hufschläge wieder ein. In rhythmischen hellen Schlägen verblassten sie bis nur noch weit entferntes Rauschen von Wasserfällen und Wind zu hören waren.
Bei den Felsbrocken hielten die beiden Zwerge inne. Fili richtete sich vorsichtig auf, damit er über die Hecken schauen konnte, und sah sich um.
„Und?“
Doch sein Bruder verzog nur das Gesicht. „Wenn du mich fragst, hat Dwalin uns nur zum Narren gehalten.“, meinte er verstimmt und hockte sich wieder hin. „Keine Spur von den Höhlen weit und breit.“
„Vielleicht sind wir nicht weit genug nach Osten gegangen. Sie mal, wir sind viel zu weit weg von dem Pfad, den dieser Blinde da vorne bewacht. Und warum sollte mitten im Wald sonst eine Wache stehen, wenn nicht um etwas vor fremden Augen zu schützen?“, meinte Kili hoffnungsvoll.
„Wahrscheinlich steht er da, weil vollkommen inkompetent in seiner Rolle als Wächter ist, und sie haben ihn hier nur aufgestellt, weil es eben nichts zu bewachen gibt. Da kann er auch nichts falsch machen.“
Kili prustete. „Sei nicht zu hart zu ihm. Sieh mal, er gibt sich doch solche Mühe.“,er nickte zu dem Krieger hinten am Weg, der eine Hand an seine Waffe gelegt mit den Rücken zu ihnen stand. „Für ein Spitzohr macht er sich ganz gut.“
Sein Bruder schmunzelte und machte sich daran sich durch das Unterholz bis zum Pfad durchzukämpfen. Kili folgte ihm. Was er sich nur ungern eingestand, war die Tatsache, dass es eine Sache war ungesehen an dem Elb vorbeizukommen. Ungehört war wiederum etwas ganz anderes. Und das in einem Waldstück voller Laub. Wie eine Eidechse kroch Kili vorwärts und tat es seinem Bruder gleich, der am Rand des Pfades angekommen diesem abwärts folgte. Die Sonne stand schon etwas tiefer und die Schatten der Bäume reckten sich lang über die Erde. Zum Glück waren sie dicht genug, um eine anständige Tarnung zu bieten.
Endlich waren sie dem Weg weit genug hinab gefolgt, dass sie sich aufrichten konnten. Im Gehen versuchte Kili sich von den Zweigen und Pflanzenresten in seinen Haaren zu befreien, doch immer wenn er seinen Kopf betastete, um festzustellen, ob er jetzt alles entfernt hatte, erschienen ihm seine Haare noch verknoteter als zuvor. Wie schaffte sein Bruder es immer durch das Unterholz zu krauchen, ohne dabei den halben Wald mitzunehmen?! Es blieb ihm ein Rätsel.
Plötzlich blieb Fili stehen. „Hörst du das?“
Kili lauschte. Das Rauschen war etwas näher gekommen. Aber nun mischten sich gar nicht so weit von ihnen Klänge plätschernden Wassers hinzu und für einen Augenblick glaubte er helle Stimmen vernehmen zu können. Die beiden Zwerge tauschten verdutzte Blicke. Rasch gingen sie den Geräuschen nach. Anstatt jedoch dem Pfad weiter ins Tal zu folgen, gingen sie weiter geradeaus, wo er eine Biegung nach rechts vollzog, und blieben auf der Anhöhe. Der Boden unter Kilis Füßen fühlte sich mit jedem Schritt weniger weich an, bis er schließlich kargem Gestein Platz machte. Immer lauter wurde das Plantschen und jetzt waren auch eindeutig Stimmen zu vernehmen. Sehr hohe, scheinbar weibliche Stimmen.
Fili hielt ein Stück vor ihm auf den Rand der Felsen zu. Büsche schirmten ihn ab vor was auch immer da unten im Tal lauerte. Auf den Bauch gelegt, steckte sein Bruder den Kopf durch die Blätter und Kili tat es ihm gleich.
Unmittelbar vor ihnen fiel die Felswand beinahe senkrecht ab und verschwand in dem See, der sich vor ihnen auftat. In der Talsenke selbst bot sich ihnen ein Schauspiel, das Kili versteinern ließ. Der Pfad mündete dort unten in einer Wiese, die das halbrunde Ufer bedeckte. Die andere Hälfte des Sees wurde von Felsen umkreist. Knotige Bäume streckten ihre Äste wie lange Arme über das Wasser, auf ihnen saßen zierliche Gestalten, die lachten und sangen. Andere lagen am Ufer im Gras in der Sonne. Ihre unbedeckte Haut war so hell, dass sie Kili fast blendete. Wieder andere schwammen munter durch das Wasser, behände wie Fische.
Kilis Blick blieb gegen seinen Willen auf den liegenden Elben hängen. Ihre langen schlanken Gliedmaßen hatten sie von sich gestreckt und ihre Augen gingen starr zum Himmel hinauf, als würden sie vor sich hinträumen. Ihre grelle völlig makellose Haut glitzerte vor Wassertropfen, wodurch die Kurven ihrer Leiber noch stärker hervortraten.
Noch nie hatte Kili ein anderes weibliches Wesen als eine Zwergin nackt gesehen. Seine Ohren begannen plötzlich zu glühen. Hastig kämmte er sich das Haar über sie, um sich ja nicht zu verraten. Die Hitze verweilte jedoch nicht dort, sondern kroch weiter bis seine Wangen zu kribbeln begannen. Unaufhaltsam wanderte sie seinen plötzlich furchtbar trockenen Hals hinab in seinen Bauch, wo sie wie Lava zu einem trägen Strom zusammenfloss, der in alle seine Gliedmaßen abstrahlte und sie taub werden ließ.
Kilis Mundwinkel zuckten. Er schluckte. Seine Augen fixierten die Elbinnen, die im seichten Wasser saßen und herumtollten wie alberne Kinder. Unwillkürlich verzogen sich seine Lippen zu einem Grinsen. Er versuchte es zu unterdrücken, aber ohne Erfolg. Selbst seine kribbelnden Finger konnten es nicht wieder zusammenpressen, seine ganze Kiefermuskulatur war hart wie Stein und gehorchte ihm nicht mehr.
Auf einmal hörte er seinen Bruder neben sich murmeln: „Das war es dann wohl mit den Höhlen. Wenn sie hier irgendwo sind, dann wahrscheinlich da unten am Wasser.“
Kili reagierte nicht. Er wusste auch gar nicht mehr von welchen Höhlen Fili da redete.
„Irgendwie...gruselig, oder?“, Fili klang nachdenklich. Er hatte den Kopf auf die Hände gestützt. „Ich meine, in ihren komischen Gewändern sehen sie schon immer so langgezogen und schmal aus, aber sie sind noch viel dürrer, als ich sie mir vorgestellt habe...“
„Mhm.“, brummte Kili zustimmend.
„Guck dir nur ihre langen Beine und Arme an. Sie sehen aus wie...wie übergroße Spinnen... Vor allem die eine da links, siehst du sie?“, sein Bruder deutete auf eine Elbin, die am Ufer entlang durch das Gras tänzelte. Ihr Haupt glänzte wie Gold, die blauen Augen wie geschliffene Saphire.
„Oh ja... schlimm....“, nuschelte Kili und nickte heftig. Seine Wangen schienen plötzlich Feuer gefangen zu haben.
Fili schüttele den Kopf. „Und wie abgemagert sie aussehen... Keine Kurven, gar nichts. Nichts wonach man richtig greifen könnte! Noch dazu sind sie so.... so ... irgendwie sehen sie noch nackter als nackt aus, weißt du, was ich meine?“
Durch Kilis Eingeweide fuhr ein gleißender Blitz und obwohl es eigentlich unmöglich sein sollte, wurde sein Grinsen, das er mit den Händen bedeckte, nur noch breiter. Sein Bauch fühlte sich an, als hätten Bienen darin ihr Nest gebaut.
„Ich meine... guck sie dir an! Keine Haare, gar nichts! Das ist doch unnatürlich!“
„Mhm...“
„Und ihre Stimmen sind so hoch.“
„Hmm...“
„Und ihre Gesichter bestehen irgendwie nur aus Wangenknochen. Sie sind viel zu spitz! ....Hörst du mir überhaupt zu?“, Fili beugte sich auf einmal stirnrunzelnd zu ihm hinüber. „...Kili?“
Er konnte sich nicht rühren. Seine Augen hatten sich an den Elbinnen festgesogen und das manische Kribbeln in seinem Bauch stahlt alle Kraft aus seinen Gliedern. Ihm war so furchtbar heiß in seinem Mantel. Als würde er in einem Hochofen sitzen.
Sein Bruder musterte ihn skeptisch von der Seite. Dann fiel der Groschen. Mit weit aufgerissenen Augen starrte Fili zwischen den Elben unten und ihm hin und her.
„Das- das ist nicht- ....ist das dein Ernst?!“
Fili zog seine Hand weg. Als er Kilis in einem Grinskrampf erstarrte Miene sah, schüttelte er gequält den Kopf. „Ooooh, Kili......“ Sein Bruder begrub das Gesicht in den Händen. Ein Schwall undeutlicher klagender Laute drang zwischen ihnen hervor.
Aber Kili gackerte nur. Sein ganzer Körper schüttelte sich plötzlich vor Lachen und er konnte sich nicht mehr einkriegen.
Auf einmal war Fili direkt neben ihm und Kili fand sich in der nächsten Sekunde im Klammergriff zweier Arme wieder, die versuchten sein Lachen zu ersticken. „Du Ochse, willst du, dass sie uns hören?!“
Es half nichts. Über ihm stöhnte Fili und tätschelte Kilis Kopf resignierend. „...Oh mein armer, armer verstörter Bruder. Was es auch ist, was dir die Spitzohren in den Wein geträufelt haben, Balin kennt sicher ein Heilmittel dagegen.“
Kili schaffte es schließlich, sich wieder halbwegs zu beruhigen. Er befreite sich aus Filis Umarmung und gab ihm einen Stoß in die Rippen. Doch statt Worten kam nur ein viel zu hohes Fiepen aus seinem Mund.
Fili musterte ihn kopfschüttelnd. „Allerhöchste Zeit hier zu verschwinden. ...Bevor das noch schlimmer mit dir wird.“, er nickte in die Richtung, aus der sie gekommen waren, und zog sich von der Felskante zurück. Doch Kili rührte sich nicht. Ihm war eine Elbin aufgefallen, die inzwischen den See umrundet hatte und auf das Ufer zu schwamm.
„Jetzt komm auch!“, seufzte Fili weiter hinter ihm. „Oder muss ich dich allen ernstes wegtragen?“
In ihrem kastanienbraunen Haar schimmerte das Licht der Abendsonne und soweit Kili erkennen konnte, war sie nicht ganz so hager wie die anderen Elbinnen. In kraftvollen Zügen glitt sie durch das Wasser, durch dessen Oberfläche hin und wieder Teile ihres schneeweißen Rückens zum Vorschein kamen.
„Das ist nur zu deinem eigenen Besten, glaub mir...“, ertönte es von seinem Bruder, der wieder aus den Büschen aufgetaucht war und Kili links und rechts am Gürtel packte. Doch Kili dachte gar nicht daran jetzt zu verschwinden. Die Elbin hatte das Ufer beinahe erreicht. „Warte, warte, noch einen Moment, eine Sekunde!“, jammerte er und krallte sich am Felsen fest.
Fili stemmte sich mit aller Kraft nach hinten und zerrte an seinem Gürtel. „Nichts da!“, ächzte er.
Sein Bruder kämpfte erbittert, aber Kili ließ nicht locker. Seine Augen klebten an der schönen Elbin, die im Wasser innegehalten hatte und sich das Haar aus dem Gesicht strich. Sie richtete sich auf. Doch eben dort, wo die weiblichen Wölbungen hätten erscheinen sollen, blickte Kili nur gegen eine glatte, flache männliche Brust. Ihm klappte die Kinnlade herunter. Kili fiel aus allen Wolken, seine Kraft verließ ihn, seine Finger lösten sich von den Steinen. Fili, der an ihm zog, hatte nicht damit gerechnet, dass sein Bruder seinen Widerstand schlagartig aufgeben würde und mit einem Ruck flogen sie beide rücklings durch die Hecken. Äußerst unsanft landete Kili auf Fili, der ein halb ersticktes Keuchen von sich gab. „Geh runter von mir, du Trollgewicht!“, fluchte er und warf den vor Schreck reglosen Kili zur Seite.
„Was war das denn jetzt auf einmal?!“, beschwerte sich sein Bruder und klopfte sich den Staub vom Mantel. Er musterte Kilis erstarrtes Gesicht. Für einen Moment herrschte Stille, in der Kili nur die urplötzlich eingetretene nagende Kälte in seinen Eingeweiden verspürte, dann brach Fili jäh in schallendes Gelächter aus.
„Du- du hast doch nicht-!“, Fili konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. „Du hast doch nicht ernsthaft gedacht, das wäre-!“
Schamesröte stieg Kili in die Wangen. Er stand auf und frimmelte mit so viel Würde wie er noch aufbringen konnte, die Blätter aus seien Haaren. „Nein, verflucht, habe ich nicht!!“ Aber Fili war zu Boden gesunken und schenkte seines Worten keine Beachtung. Er hielt sich brüllend den Bauch.
„Ich- ich habe auf was völlig anderes geguckt! Auf die Rothaarige!“, stammelte Kili. Erfolglos versuchte er irgendwie noch seinen letzten Funken Stolz zu retten, doch alles, was er sagte, stieß auf taube Ohren.
„Erzähl das bloß keinem!“, fluchte er schließlich verzweifelt, woraufhin Fili, mit einem inzwischen nicht minder hochrotem Kopf, nur schwach zwischen seinen Lachanfällen nickte.
Auf einmal erklang ein Rascheln nicht weit von ihnen. Kili hatte gerade noch genug Zeit die Spitze eines blitzenden Helmes durch das Unterholz hindurch zu erkennen, bevor seine Instinkte seine Beine in Bewegung versetzten. Er rannte los. Kaum einen Augenblick später hastete er jedoch schon wieder zurück, zog seinen Bruder auf die Füße und schubste ihn durch die Büsche in die entgegengesetzte Richtung. „Los doch, los!“
Noch immer kichernd stolperte Fili ihm hinterher.
Kili versuchte nicht auf die Kastanien auf dem Weg zu achten, deren Farbe das Feuer aus Scham in seinen Eingeweiden sogleich wieder auflodern ließen und schwor sich: Er würde nie wieder einem spitzohrigen Wesen hinterherschauen! ...Jedenfalls nicht, solange er nicht ein paar elementare Details über dessen körperliche Beschaffenheit in Erfahrung gebracht hatte...
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