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 012 - Tief in der Erde...

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Moriko

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BeitragThema: 012 - Tief in der Erde...   Di 25 Jun 2013, 18:56



Kapitel 12: Tief in der Erde...


Nîn hatte ihre Rüstung fein säuberlich etwas außerhalb der Felsen auf einen Stapel gelegt. Es tat ihr in der Seele weh, sie hier zurück zu lassen, doch sie würde ja sicher nicht lange weg bleiben. Unwirsch schaute sie zum Waldrand hinüber. Fíli und Kíli hatten ihr den Rücken zugedreht und unterhielten sich, obwohl sie bereits fertig angezogen waren. Offenbar hatten sie es also doch nicht eilig diesen Freund und Onkel von ihnen wieder zu finden.
Mit einem resignierenden Seufzen, setzte sie sich neben dem von ihr geplünderten Ork auf den Boden.
Die ‚Kleidungs‘-Fetzen hatte sie nicht auch noch von ihm anziehen wollen, weshalb sie ihr Kleid möglichst weit versucht hatte, hoch zu krempeln, sodass es unter dem oberschenkellangen Harnisch farblich nicht mehr allzu sehr hervor stach. Allerdings war ihr das nur mit mäßig Erfolg gelungen... Sie hoffte einfach, dass es in der Dunkelheit nachher nicht auffallen würde, beschloss jedoch es sicherheitshalber noch mit etwas Erde einzureiben.
Die Anderen ließen immer noch auf sich warten. So langsam fühlte sie sich zum Narren gehalten.
Erst machten sie so einen Aufstand und nahmen sich nicht einmal Zeit zu genesen und dann sowas. Ihr Geduldsfaden war zum zerreißen gespannt.
Ein Helm, der unter einigen Holzplanken lag, stach ihr in die Augen. Das Orkzeug klebte und stank schon genug, da würde es auf das ein oder andere Rüstungsstück auch nicht mehr ankommen und sie hatte sich noch nie wohl dabei gefühlt, ihre Haare offen zu tragen. Sie waren viel zu auffällig und leicht wieder zu erkennen. Zwei Eigenschaften, die für Nîn in ihrem Leben noch nie wünschenswert gewesen waren.
Der Helm war sehr schmal, sodass er ihre Haare niemals vollständig verdecken konnte, aber er hatte oben drauf eine Trichterförmige Öffnung. Es bestand wenigstens eine geringe Hoffnung, dass ihre Haare für Feder- oder Kriegsschmuck in der Dunkelheit gehalten werden konnten, wenn sie sie als Zopf da durch steckte, also überwand sie erneut ihren Ekel und sprach ein Stoßgebet zu Aulee, dass sie bitte niemals in naher Zukunft an einer spiegelnden Oberfläche vorbei laufen würde.
Ein Räuspern riss sie aus ihren Gedanken. Bofur trat einige Meter hinter ihr aus dem Schatten der Felsen hervor und wirkte mindestens so unbehaglich, wie Nîn sich fühlte.
Er blieb einige Meter von ihr entfernt stehen und hob ihre Waffen auf, die sie vorsichtig an einen Stein gelehnt hatte.
Sie wusste, dass er ihr sie nur reichen wollte, doch hinter ihrem Bauchnabel machte sich ein unangenehmes Ziehen breit, als sie das Messer ihres Vaters in einer anderen Hand als der ihren sah. Es war das letzte Stück Erinnerung, dass ihr noch von ihm geblieben war. Der Rest war systematisch von Raznecks Hand vernichtet wurden. Die Zwergin biss sich unruhig auf die Zunge, während Bofur die beiden Klingen mit einer Mischung aus Begeisterung und Verwunderung musterte.
„Wie kommt es, dass die Beiden so unterschiedlich sind, wenn du doch mit beiden gleichzeitig kämpfst? Das Schwert ist vollkommen unangetastet, während das Messer fast schon so aussieht, als hättest du damit versucht einen Ullifanten zu schlachten...“ Nîn ging hastig einen Schritt auf Bofur zu und nahm ihm etwas barscher als beabsichtigt erst das Messer und dann das Elbenschwert aus der Hand. „Das hier ist von meiner Familie und das andere ist für meine Familie! Und das Messer begleitet mich halt schon etwas länger.“ Ihr Tonfall lies keinen Zweifel daran, dass das Gespräch damit beendet war. Sie war noch nie ein Freund von langen Erklärungen gewesen.
Ein monotones Schmatzen drang von der Seite zu ihnen hinüber. Die beiden anderen schienen sich endlich dazu herabgelassen haben, sich ebenfalls zurück zur Gruppe zu gesellen, und traten in der wohl blutigsten und stinkensten Orkrüstung, die sie hatten finden können, um den großen Felsen herum.
Nîn und Bofur schlugen sich fast gleichzeitig mit der Hand vor Mund und Nase, doch der Geruch lies sich selbst dadurch nicht abhalten. Wie giftiges Gas bohrte er sich in Nîns Kopf und sie brauchte einige Augenblicke, bis sie sich wirklich entschlossen konnte, weiter zu atmen.
Was zur Hölle hatten die Beiden sich da für Rüstungen angezogen?!
Bofur hustete stark und bedeutete dem Rest der Gemeinschaft, ihm zum Tunneleingang zu folgen. „Ich weiß ja, dass ihr übereifrig seit, Jungs, aber es gibt Momente im Leben, da muss man es auch nicht unbedingt übertreiben. Bitte merkt euch das für die Zukunft, ja?“ Fíli und Kíli ließen flüchtige Blicke hin und her wandern und vermieden es, sie anzusehen. Ob aus Scham wegen ihres Übermutes oder warum sonst, konnte Nîn absolut nicht einordnen. Ihr Gesichtsausdruck war aber auf jeden Fall ein anderer als der, den sie sonst hatten. Sie zuckte innerlich mit den Schultern und schob sich an ihnen vorbei, wobei sie viel Wert darauf legte, sie nicht zu berühren. Eine eklige, eitrige Masse tropfte von Fílis Schulterplatten und woher genau das Schmatzen an Kílis Körper stammte, wollte sie gar nicht so genau wissen. Genauso wenig wie den Grund für ihre merkwürdigen Blicke. Sie wusste nur, dass sie auf gar keinen Fall hinter den Beiden laufen wollte, wenn der Wind ihnen entgegen kam.
Bofur hielt einen Busch zur Seite und Nîn glaubte ihren Augen nicht zu trauen. Jetzt wo sie genauer hin sah, konnte sie gar nicht mehr begreifen, wie sie so einen Eingang hatte übersehen können. Es war nicht mehr und nicht weniger als eine Öffnung in einer einfachen, normalen Felsspalte, die zwar recht niedrig und auch sehr bewachsen war, aber trotz allem war da ein schwarzes, klaffendes Loch im Gestein. Die Zwergin musste den Kopf einziehen um hindurch zu kommen, aber schon wenige Schritte später bildete sich ein schmaler aber hoher Gang, indem sie aufrecht gehen konnte. Der Tunnel vor ihr war dunkel und modrig. Die Wände waren zu einem Teil aus unbearbeitetem Gestein und zum anderen aus alter, schmieriger Erde, aus der Wurzeln quer durch den Gang wuchsen. Spinnen und kleinere Kriechtiere hatten hier ihre Unterschlüpfe eingerichtet und verzogen sich schnell in irgendwelche kleine Löcher, als der Lichtschein einer Lampe hinter Nîn aufflackerte.
Ein leises Schmatzen hinter ihr kündigte die Ankunft ihrer Nachhut an. Nîn schloss die Augen und schluckte einige Kommentare hinunter.
Ihr Problem war es nicht, wenn sie gehört und entdeckt werden würden.
Sie war vollkommen kampftauglich.
Eine klebrige Hand drückte sich ihr in den Rücken und ließ ihr einen ekelerregenden Schauer den Nacken hinab laufen. „Weiter, nicht stehen bleiben!“, Kílis Flüstern hallte von den Wänden wieder, während er sie unhöflich nach vorne schob, und Nîns Geduld damit abermals einen kräftigen Schlag versetzte.
WER hat denn hier bitte vorhin eine halbe Ewigkeit getrödelt?!
Sie riss sich zusammen und beschleunigte ihren Schritt, sodass sie seine Hand los wurde, ohne nach ihr schlagen zu müssen.
„Wir sollten zusammen bleiben!“ Bofurs Stimme hallte wie magisch verstärkt von den Wänden wieder und mit einer gemurmelten Entschuldigung senkte er die Stimme soweit, dass sie kaum noch zu hören war. „He, Nîn, sei vorsichtig und nimm Kíli die Lampe ab! Dann kann er seinen Bogen bereit halten. Das ist glaub ich die einzige Waffe hier, die unsere Tarnung nicht sofort auffliegen lassen würde.“
Sie drehte sich zu den drei Gestalten hinter sich um und tat wie ihr geheißen. Angespannt hielt sie die Luft an und versuchte sich nicht den Schrecken anmerken zu lassen, den sie im ersten Augenblick verspürte, als ihr Blick auf die verkleideten Zwerge fiel.
Hier im Dämmerlicht sahen sie wirklich alle aus wie Orks...
Nicht nur irgendwelche Orks...
Mit einem ziehenden Kribbeln in ihrer Brust musste Nîn feststellen, dass Kíli mit dem Helm, der auf seinen Kopf gestülpt worden war, eine unheimliche Ähnlichkeit mit dem grauhäutigen Ork hatte, durch den sie damals zum ersten Mal etwas persönlich mit Raznecks Leuten zu schaffen gehabt hatte. Bis heute wusste sie noch nicht, wie genau sie damals der Schwelle des Todes entkommen war. Nur schemenhaft war die Erinnerung an den auf sie einstechenden Ork zurück gekommen, als sie einige Woche später bei den Elben aufgewacht war. Seine Begleitungen waren nicht das Problem gewesen und naiv, wie sie damals war, hatte sie von den anderen Orks auch auf ihn geschlossen... jedenfalls, bis er schließlich auf sie los gegangen war, wie ein Berserker.
„Los, geh weiter, hier ist es verdammt eng!“ Fílis Stimme klang mit seinem Gesichtsschutz irgendwie matt und tonlos. Nîn riss sich mit einem kurzen Kopfschütteln aus ihren Erinnerungen und folgte weiter dem dunklen, modrigen Gang.
Sie kamen an der ersten Abzweigung vorbei und die Zwergin hielt kurz inne, um ihre Optionen abzuwägen. Erneut startete ein Getuschel hinter ihr, bis die Botschaft um ihre aktuelle Situation bei Bofur, der als Letzter ging, angekommen war und die Frage nach dem wohin wieder bis zu Nîn weitergeleitet worden war. Sie verdrehte die Augen als Kíli dicht hinter ihr die Frage flüsternd wiederholte. Als wären ihr Ohren nicht gut genug gewesen, dass sie die Frage nicht schon beim ersten Mal verstanden hatte. Das Gehör der drei schienen echt nicht mehr das Beste zu sein, wenn das hier ihre Vorstellung von ‚Leise‘ war.
„Dieser Gang hier führt weiter nach unten! Der andere führt parallel zu dem hier und führt wahrscheinlich nur wieder zurück zur Lichtung.“ Sie hatte die Stimme etwas gehoben, sodass sie hoffte, dass Bofur sie ohne Umwege verstehen konnte, doch Fíli musste trotz allem noch einmal erklären.
Lies bei Zwergen ähnlich wie bei den Menschen etwa auch das Gehör nach, wenn man älter wurde? Nîn runzelte die Stirn. Bisher hatte sie immer angenommen, dass sie in dieser Hinsicht eher den Elben ähnelten und nicht den Menschen, die schon mit knapp 40 Jahren gebrechlich, zahnlos und mit Halbglatze durch die Gegend liefen. Es war erschreckend gewesen mit anzusehen, wie schnell alle um sie herum alterten, während sie damals für etwa 10 Jahre kurz Zuflucht in Bree gesucht hatte. Das war einer der wenigen Vorzüge, die Bruchtal hatte. Sie konnte durchaus mal eine lange Zeit lang durch die Lande ziehen und trotz allem war alles noch vollkommen unverändert, wenn sie durch unglückliche Umstände wieder zurück kommen musste.
Bofur nickte, als er ihre Botschaft verstanden hatte und sie ging weiter, dem Gang nach unten folgend. Wahrscheinlich hatte er nur ein paar Schlachten zu viel miterlebt. Nîn reichte es immerhin schon, wenn sie den ganzen Tag auf dem Übungsgelände der Elben verbracht hatte, damit ihr anschließend wegen dem ganzen Geklapper der Schilde die Ohren klangen, und auch, wenn sie nie gelernt hatte so etwas zu schätzen, sah Bofur doch wesentlich älter und zumindest erfahrener aus als Fíli ...oder Kíli... wobei sie fand, dass das kein großes Kunststück war. Das monotone Schmatzen aus seinen Stiefeln raubte ihr den letzten Nerv und immer, wenn er ihr näher kam, bohrte sich eine ekelerregende Geruchswolke wie eine Schraube in ihren Kopf.
Wie... unauffällig...
Der Gang bog ein paar Mal um eine Kurve und so langsam wurde es schwer für Nîn einen Überblick über die Himmelsrichtungen zu behalten. Sie kamen noch an drei weiteren Kreuzungen vorbei, die ähnlich wie die erste Abzweigung wirkten, weshalb Nîn auch hier weiter dem muffigen und immer stickiger werdenden Tunnel geradeaus folgte.
Der Gang wurde mal schmaler und mal breiter. Zum Teil war es kein Problem in ihm zu laufen, aber mal mussten sie sich auch seitwärts durch ihn hindurch schieben oder sich unter ein paar dicken Wurzeln hinweg ducken. Als der Tunnel sich ein weiteres Mal verkleinerte, beschloss Nîn, dass sie bei der nächstbesten Möglichkeit abbiegen würde. Der Weg zu den unteren Höhlen musste breit genug sein, damit schnell einige Orks raus oder rein konnten und das war ihrer schon seit einiger Zeit nicht mehr und woher eigentlich die Warge der Reiter kamen, fragte sie sich auch immer häufiger, während sie sich zwischen den halb steinigen und halb erdigen Wänden hindurch schob. Außerdem war es den anderen nicht mehr zuzumuten sich zwischen den scharfkantigen Steinen oder unter den Wurzeln hindurch zu schieben. Während Nîn damit nur geringfügig Probleme hatte, schienen die Männer wesentlich ungelenker und schwerfälliger bei solchen Bewegungen zu sein.
Sie warf ihnen einen mitleidigen Blick zu, als sie sich gerade an einem Felsen vorbei drängte, der ihren Weg fast vollständig versperrte, bereute es aber gleich wieder, als sie feststellen musste, dass die Luft vor ihr noch wesentlich angenehmer duftete, als aus Richtung ihrer Gefährten. Die Zwerge hatten schon lange nichts mehr gesagt, weil sie sich dafür wahrscheinlich zu stolz oder zu stur waren, um eine Umkehr vorzuschlagen, doch genau dieses Schweigen und das Ausbleiben irgendwelcher Kommentare lies Nîn darauf schließen, dass es ihnen wirklich schwer zu schaffen machte. Bofur überanstrengte seinen Arm viel zu sehr. Er hatte ihn eh schon aus der Schlinge genommen gehabt, als er seine Verkleidung angelegt hatte und nun fing er an, sich ständig aus Reflex irgendwo abzustützen oder festzuhalten. Trotz allem war nicht einmal ein schmerzhaftes Lufteinziehen oder etwas in der Art von ihm zu hören. Nur hin und wieder ein griesgrämiges Knurren, wenn er sich selbst dabei ertappte. Nîn empfand zum ersten Mal größten Respekt vor ihm. Entweder er war wirklich stur, oder viel härter im nehmen als sie von einem Mann je erwartet hätte.
Doch hier unten zweifelte die Zwergin mittlerweile stark an ihrer eigenen Fähigkeit, hart im nehmen zu sein. Die Orksachen jucken fürchterlich an der Haut. Ihr Oberkörper und Beinansatz war noch durch das Kettenhemd ihres Vaters vor dem Orkharnisch geschützt, doch trotzdem juckte und klebte wirklich alles an ihr. Die Luft hier unten wurde immer wärmer und schwerer zu atmen und unendlicher kleiner Schweißperlen rannen kitzelnd und nervend ihre Kniekehlen hinab oder hinter dem Helm über ihre Stirn. Es kostete sie einige Überwindung, die Orksachen nicht einfach mit einem Schrei auszuziehen und auf den Boden zu werfen. Nicht einmal kratzen konnte sie sich an den schlimmsten Stellen, weil es dafür einfach nicht genug Platz gab.
Endlich zog ein Gewirr aus dicht aneinander gereihten Abzweigungen an ihnen vorbei, in die Nîn mal rechts und mal links abbog, in der Hoffnung wieder zurück zum Hauptweg zu finden. Doch zu ihrer Enttäuschung ohne Erfolg. Kíli hatte hinter ihr einige Male ihren Namen geflüstert und die Frage, ob sie wüsste wohin, doch das war sie bisher gekonnt übergangen. Woher sollte sie das denn wissen? Woher sollte irgendwer von ihnen das wissen? Aber herum stehen und über eine Richtung zu diskutieren, würde sie auch nicht weiter bringen. ...Wären sie doch bloß nie abgebogen, eingeklemmt zwischen Felsen waren die anderen wenigstens ruhig geblieben!
Rechts und links von ihnen tauchten ein paar schmaler Öffnungen wie Fenster oder Verbindungswege in den Tunnelwänden auf, doch Nîn ignorierte das mittlerweile genauso wie Kílis nervtötende Ungeduld. Sie hatte beschlossen wieder einem einzigen Weg zu folgten, denn früher oder später würde der sie sicher irgendwo hin führen. Außerdem war dieser hier wenigstens angenehm breit.
„Nîn! Siehst du irgendwas?“ Sie blieb ruckartig stehen, sodass die anderen fast in einander stolperten.
Es reichte ihr! Mit durchdringendem Blick fixierte sie Kílis Augen, in denen sich das schwache Glimmen der Lampe spiegelte, die sie an ihren Gürtel gehangen hatte. Sie hatte das Gefühl, wahnsinnig zu werden, wenn sie noch eine einzige Frage aus seinem Mund hören würde...




Fíli hatte jede Form von Zeitgefühl verloren, doch sie mussten sicher schon Stunden durch diese dunklen Orktunnel laufen. Sein Mund war trotz der Feuchtigkeit um sie herum vollkommen ausgetrocknet und die warme Luft machte ihn schläfrig und unaufmerksam. Wie sollten sie in so einem Zustand Thorin helfen können? Natürlich, sie hatten einen Plan: Als Orks getarnt nach der richtigen Höhle suchen und Thorin retten. Doch die Zwischenschritte machen ihn im Moment etwas nervös. Wie sollten sie ihn in diesen Tunneln hier finden und bei einer wahrscheinlichen Flucht auch anschließend wieder den Rückweg? Selbst wenn sie den gleichen Weg finden würden, den sie zuvor genommen hatten, würden sie ihn mit Sicherheit nicht nehmen können, wenn Thorin möglicherweise verletzt war.
Und ihren Onkel retten? Es fiel Fíli schwer zu glauben, dass sie in ihrem müden, erschöpften Zustand wirklich gegen Orks ankamen, von denen selbst der große Thorin Eichenschild gefangen genommen werden konnte...
Er wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen, als er beinahe mit der Nase gegen seinen Bruder stieß.
Plötzlich wieder hell wach, wich er einen Schritt zurück, wobei er fasst Bofur hinter sich umrämpelte. Hatten die Beiden vor ihm etwas gesehen? War er so unaufmerksam geworden? Bei Durins Namen, ein toller Krieger war er... Mitten im Lager des Feindes und schafft es kaum, die Augen vernünftig auf zu halten, bei dieser unerträglich stickigen Hitze!
Er hob die Lampe, die Bofur ihm in die Hand gedrückt hatte und versuchte etwas zu erkennen, sah aber nur die feuchten, modrigen Wände des Tunnels, die sich vor ihnen schlängelten und Nîn, die sich wütend zu Kíli umgedreht hatte. Wie weit mochten sie schon unter der Erde sein? Zwischen den Felsen, die aus der Wand ragten und den Steinen, die zur Stabilität vereinzelt in die Tunnel gehauen worden waren, konnte man unterschiedliche Erdschichten wie breite Linien aneinandergereiht erkennen.
„Nein! Ich sehe nichts! Und nein! Ich weiß nicht wohin! Aber wenn du noch weiter so kindische Fragen stellst, werde ich dir auch nicht mitteilen, wenn sich daran etwas ändern sollte, verstanden?!“ Die Zwergin drehte sich mit einem Schnauben wieder um und marschierte weiter, während Kíli einen Moment nur vollkommen perplex und mit vor Entrüstung offenem Mund stehen bliebt. Fíli legte seinem Bruder die Hand auf die Schulter und beugte sich zu ihm vor. „Was hast du ihr gesagt?“
Er fing sich wieder aus seiner Überraschung und machte sich daran, ihr in einigem Abstand zu folgen. „Ich hab nur gefragt, ob sie weiß wohin sie uns hier führt.“
Fíli stutzte und dachte an das sonore Getuschel zurück, dass er in seiner Müdigkeit fast vollkommen ausgeblendet hatte. „...Und wie oft? ...Wolltest du nicht Nachsicht mit ihr haben und nett sein?“
Er konnte es im Licht der Laterne nicht genau erkennen, doch er hätte schwören können, dass sich die Ohren seines Bruders leicht rot verfärbten, wie sie es immer taten, wenn er es vermied, Fíli anzuschauen. „Ist doch egal! Sie hat gesagt, sie hat keine Ahnung wohin, wie sollen wir so bitte Thorin oder später den Rückweg finden?!“
Ein Zischen drang von hinten an ihre Ohren etwas weiter hinten zu hören und ein ermahnendes Flüstern von Bofur hallte bis zu Kíli hinüber. „Leise, Leute! Schon vergessen, wo wir hier sind?! Wenn einer von euch schon mal in diesen Tunneln war und deshalb weiß wo es lang geht, kann er gerne vorgehen, ich bitte darum! Aber keine Sorge, wenn wir im Kreis gehen würden, hätte ich das gemerkt! Oder traut ihr mir nicht zu, hier hinten auf die Idee zu kommen, den Weg zu markieren?“
Fíli versuchte sich darüber zu freuen, dass wenigstens einer von ihnen noch geistesgegenwärtig genug gewesen war, um von Anfang an an den Rückweg zu denken, doch ein nagendes Schuldgefühl machten diesen Versuch zunichte.
Er hatte sich nicht mal für eine Sekunde Gedanken darüber gemacht, als sie alle hinunter gingen...
Wenn er die Verantwortung gehabt hätte, wären sie alle wegen ihm aufgeschmissen gewesen...
Er war noch viel zu naiv und unbesonnen um ein würdiger Nachfolger zu werden...
Sicher, seinem Bruder sagte er immer, dass er nicht so hart zu sich selbst sein sollte, denn es war schließlich ihre erste große Reise und sie lernten noch. Aber wenn Thorin nicht mehr da wäre... dann gäbe es nichts mehr zu lernen, dann müsste er alles bereits können. Fíli schüttelte den Kopf. Er musste es jetzt bereits können!
Thorin setzte das von ihm voraus! Er war sein Erbe und so hatte er ihn auch schon immer behandelt.
Gegenüber Kíli war er immer etwas nachsichtig gewesen, aber Fíli war schließlich der große Bruder, zu dem man aufsah und der sich keine Fehler erlauben durfte. Er war der Mann im Haus gewesen, wenn Thorin mal wieder auf Reisen war... und auch wenn nicht...
Dís hatte zugelassen, dass er sie wie ein Vater behandelt hatte, aber sie hatte ihnen auch klar zu verstehen gegeben, dass er es niemals sein könnte. Thorin war König, ein Herrscher, ein Anführer... und nicht jemand, zu dem man ins Bett krabbeln konnte, wenn unheimliches Flüstern im Dunkeln für Angst sorgte. Fíli fühlte sich hier in diesen muffigen Tunneln wieder wie ein kleines Kind. Eins das verstecken spielte und darauf vertraute, dass es irgendwann gefunden werden würde, weil es keine Ahnung hatte, wo sich dieses Versteck in dem es war befand.
Nein!
So durfte er nicht denken!
Er war erwachsen! Er war ein Krieger! Er war der beste Kämpfer in den blauen Bergen!
Thorin hätte ihn nicht mit genommen, wenn er ihm nicht zutrauen würde, so eine Situation zu meistern.
Dieses bedrängte Gefühl, dass von den grottigen Orkwänden ausging und in dieser Rüstung lauerte, war mit Sicherheit ein bösartiger Zauber, der die Orks mehr anspornen und deren Feinde lähmen sollte!
Der Gang, durch den sie geduckt liefen, nahm mit der Zeit immer mehr an Breite und Höhe zu, bis sogar zwei kräftige Menschen aufrecht in ihm nebeneinander hätten laufen können. Trotz des unbändigen Durstes, den er schon seit einiger Zeit versuchte zu ignorieren, straffte Fíli die Schultern.
Als hätte er damit den Schatten, der sich über seine Seele gelegt hatte, abgestreift, wanderten seine Gedanken zu seiner eigenen Verwunderung urplötzlich zu sehr viel angenehmeren Dingen und er war froh, dass hinter dieser Orkmaske niemand sein plötzliches Grinsen sehen konnte...




Nîn genoss die Stille
Quietsch!
Jedenfalls das, was man so Stille nennen konnte...
Squatsch!
Sie spürte eine Ader auf ihrer Stirn pochen, die an ihrem Augenlid für ein unangenehmes Zucken sorgte.
Quietsch!
Der Bodenbelag hatte von lehmiger Erde zu einer glatten Stein- und Holzschicht gewechselt.
Squatsch!
Offenbar waren nicht alle Orkstiefel dieser Gemeinschaft für solche Untergründe ausgelegt...
Quietsch!
Kíli hatte vor einiger Zeit zu ihr aufgeholt und ging schweigend neben ihr.
Squatsch!
Das Schmatzen seines rechten Stiefels hallte für Nîns Empfindungen unerträglich laut von den verstärkten Höhlenwänden wieder und zusätzlich dazu hatte sich wohl seine linke Sohle zur Hälfte gelöst, wodurch ein sehr leises, aber unüberhörbar hohes Geräusch beim Anheben des Fußes entstand.
Quietsch!
Es war wirklich nicht sehr laut...
Squatsch!
Aber es war DA...
Quietsch!
Und es vereinnahmte Nîns Konzentration vollständige, da es so absolut deplatziert war, und lenkte sie jede zweite Sekunde von den Geräuschen ab, auf die sie sich eigentlich konzentrieren wollte.
Squatsch!
Nicht allzu weit von ihnen entfernt, konnte sie wage das Tropfen von Wasser auf Stein durch die Gänge hallen hören.
Quietsch!
In weiter Ferne schnappte sie hier und da einige Geräuschfetzen auf, die wie Orkgeschnatter klangen.
Squatsch!
Ihre Kehle schnürte sich zu.
Quietsch!
Sie versuchte es zur Beruhigung mit tief durchatmen, doch selbst das blieb ihr verwehrt.
Squatsch!
Es war, als würde dieser fürchterliche Zwergen-Ork neben ihr, sämtliche ihrer Sinne vereinnahmen.
Quietsch!
Das war schlimmer als gefesselt auf einen reiterlosen Wargrücken geschnallt zu sein.
Squatsch!
Der Lichtschein, der die nächste Abbiegung in ein flackerndes Licht tauchte, kam näher, noch bevor Nîn überhaupt wahrnahm, dass sie ihn die ganz Zeit über schon anstarrte.
Quiiek-...
Der Gang verschmälerte sich vor ihnen und wie in Trance versuchte die Zwergin einige Schritte nach vorne zu hasten, um nicht noch dichter an Kíli laufen zu müssen. Dieser jedoch packte sie plötzlich am Arm und drückte sie unsanft gegen die Wand hinter einem größeren Gesteinsbrocken, der aus der Tunnelwand ragte. Belustigtes Geschnatter hallte nun ohne Dämpfung durch den Tunnel und Nîn sah mit vor Schreck pochenden Herzen den Schatten eines hochgewachsenen Orks, dem sie in der nächsten Sekunde geradewegs in die Arme gelaufen wäre.
Ihre Handflächen fühlten sich merkwürdig taub und nassgeschwitzt an, während sie darauf wartete, dass der Ork sich wieder vom Tunnel entfernte, denn offenbar war er stehen. Er sprach einen sehr undeutlichen Dialekt und unterhielt sich offenbar mit einem anderen Ork über den Gefangenen im Kerker und irgendeinem ‚Azog‘, der viel Gold und Silber für dessen Kopf bezahlen würde. Die Zwergin versuchte sich mehr auf die Worte zu konzentrieren, doch es gelang ihr nicht so recht, während Kíli seinen Körper stark gegen den ihren presste, um seinerseits selber nicht entdeckt zu werden.
Der Gestank der Rüstung bohrte sich wie eine Schraube in ihr Gehirn. Zudem strahlte Kíli wie schon in der Höhle eine, wie Nîn fand, unnatürliche Wärme aus, die den Geruch von Schweiß, Orkblut und anderen undefinierbaren Dingen absolut effektiv in der näheren Umgebung verteilte. Die Tunnel waren zwar schon wie ein kleiner Ofen, doch in dieser Situation kam ihr die sonst herrschende, schwitzige Wärme plötzlich wie eine angenehm kühle Brise vor. Nîn spürte Kílis heißen Atem auf ihrer Wange und ihrem Hals, und es kam ihr so vor, als würde sich dort bei jedem seiner Atemzüge nur noch mehr kleine, kitzelnde Schweißtropfen bilden.
Ihre Sinne waren in dieser gefährlichen Situation bis auf ihr äußerstes geschärft, doch genau das schien im Augenblick zu ihrem Verhängnis zu werden...
Sie spürte die raue Steinwand, die von hinten an ihren Beinen kratzte und hörte das Schaben ihres Harnischs, das bei jeder Reibung zwischen dem Metall und dem Stein hinter ihr oder dem Metall vor ihr entstand. Sogar den abfällig lachenden zweiten Ork konnte sie hören, wenn sie ihn auch glücklicher Weise noch nicht sehen konnte. Doch genau diese zwei Aspekte und das widerhallen der deutlicheren Orkstimme, machten es nicht gerade einfacher, das Geschnatter zu entziffern.
Eine Schweißperle lief über Kílis Haut, auf der sie mit einem Mal jede einzelne Pore wahrnehmen konnte. Sie hinterließ eine feuchte, glänzende Spur, bis sie sich schließlich in den einzelnen Stoppeln seines Bartes verlief, der einen dunklen Schatten über sein Gesicht warf. Mit einiger Überraschung musste Nîn sich eingestehen, dass Kíli grundsätzlich nicht einmal schlecht roch, doch die Intensität des Gestankes, der von seinem und ihrem Schweiß und auch den leblosen Orkresten zwischen den Rüstungsteilen herrührte, raubte ihr mehr den Atem als ein großer Topf voller drei Tage altem Erbrochenem. Hätte sie ihre Nase nicht verschlossen und beschlossen, durch den Mund zu atmen, würde er ihr mit Sicherheit die Atemwege verätzen. Doch selbst die Mengen an Luft, die sie durch tiefe Atemzüge in sich einsogen konnte, reichten nicht aus, um gegen das Gefühl des Erstickens anzukommen.
Kílis Hand, die sich immer noch fest um ihren Oberarm geschlossen hatte, versetzte ihr einen kurzen, unangenehmen Druck und er sah sie vorwurfsvoll aus den Augenwinkeln heraus an.
Seine Augen funkelten warnend im noch schwachen Licht der Lampe, die er genau wie Nîns Körper zu verdecken versuchte. Sie erinnerten Nîn an einen Auftrag, der ihr in Bree damals in die Hände gefallen war, noch bevor die Hetzjagd durch Razneck ihren Lauf genommen hatte. Es hatte sich um eine Waffenverzierung aus einem goldbraunen Stein gehandelt, der mit feinen dunklen Linien durchzogen gewesen war. Er war viel zu empfindlich gewesen, um ihn für etwas anderes zu gedenken, als für eine Verzierung des Schwertknaufes, doch es war das mit Abstand Schönste, was Nîn in Bree jemals zu Gesicht bekommen hatte. Der Schmiedemeister, für den sie zeitweise gearbeitet hatte, hatte ihn Tigerauge genannt, eine Form des Quarzes, die es nur in den tieferen Höhlen der Eisenberge gab. Ihr Herz machte einen kleinen Hüpfer. Wenn sie das alles hier hinter sich gelassen hatte und die Jahre der Flucht und Verfolgung endlich vorbei wären, würde sie auf die Suche danach machen und der Schmiedekunst ihres Vaters wieder zu ihrem ehemaligen Ansehen verhelfen.
Die Orkstimme entfernte sich wieder und war nur noch abgeschwächt zu hören, aber dennoch so deutlich, dass Nîn sich nicht traute, aus ihrer Deckung hervor zu treten. Kíli rührte sich genauso wenig wie sie und sah sie noch immer mit diesem mahnenden Blick an.
Stand sie etwa auf seinem Fuß? ...Würde er das überhaupt merken? ... Was in Auleés Namen war bitte sein Problem?
„Was?!“ Es war nicht mehr als ein Hauchen, damit sie sicher gehen konnte, dass sie der fluchende Ork hinter der Biegung nicht hören konnte, doch Kíli verstand.
„Hör auf!“ Er schien sich nicht zu trauen, viele Worte zu verwenden, doch diese knappe Aussage sorgte bei Nîn für nur noch mehr Unverständnis.
Fragend hob sie die Brauen.
Kílis Augen huschten zum Lichtschein hinüber, indem der Schatten des Orks wieder aufgetaucht war, diesmal dicht gefolgt von dem des Zweiten, der keifend mit seinem Schwert auf seinen Kameraden einstach, offenbar wegen einer besonders schwerwiegenden Beleidigung. „Atmen!“
Er sagte es mit einer Selbstverständlichkeit, die Nîn einige Herzschläge lang die Sprache verschlag. Sie konnte nicht sagen, wie viele verdrehte Szenarien sich in diesem Moment in ihrem Kopf abwechselten, doch keines davon gab eine plausible Erklärung, weshalb sie aus Kílis Sicht aufhören sollte zu atmen. Selbst unter Berücksichtigung seines immer noch anzweiflungswürdigem Geisteszustand und der unangenehmen Situation, in der sie sich befanden. ...Einige sich darauf beziehende Einfälle könnte man zwar durchaus als Erklärung ansehen, allerdings nicht im mindesten als Vorhaben, dass nicht einige Hinterfragungen wert wäre.
Der Ork gab einen letzten, schrillen Schmerzesschrei von sich und ein Helm kullerte in den Gang hinein. Sein Freund gluckste zufrieden und schien sich gemächlich schlurfend und immer noch verärgert brabbelnd von dem Schauplatz zu entfernen.
„Ich soll was?“ So tonlos ihre Stimme auch war, war ihre Frage doch lauter als beabsichtigt gewesen, wodurch ein mahnendes Zischen von der anderen Tunnelseite zu ihr hinüber hallte.
Kíli konzentrierte sich weiterhin auf den Ork, der sich langsam aus ihrer Hörweite entfernte. „Du atmest zu laut!“
Er sah sie dabei nicht einmal an. Nîn kam es so vor, als wäre einer der Orks zu ihnen hinüber gelaufen und hätte ihr mit voller Kraft in die Magengrube geschlagen. „ ...Willst du mich eigentlich verarschen?...“ Die Ader an ihrer Stirn begann gar nicht erst zu pochen, sie schien direkt explodieren zu wollen. Ihre Augen wurden schmal und mit aufeinander gepressten Lippen versuchte sie den Anflug von Bemerkungen, die sie dem Troll vor ihr gerne entgegenschleudern wollte, hinunter zu schlucken.
„Ich glaube, er ist weg.“
Nîn fragte sich noch für eine Sekunde, ob er ihre Frage mit oder ohne Absicht schlicht und ergreifend ignoriert hatte, als er sich von der Wand abdrückte und sie endlich wieder die Gelegenheit hatte, Luft zu holen.
Quietsch!

...to be continued! (?)


Zuletzt von Moriko am Mo 30 Sep 2013, 20:47 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 012 - Tief in der Erde...   Do 27 Jun 2013, 13:24

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BeitragThema: Re: 012 - Tief in der Erde...   Di 02 Jul 2013, 22:00

die erste Version endete irgendwie etwas.... nunja... versöhnlicher... Sorry 
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